Devan Sancin: autochthone Weine und Olivenöle

Hoch über Triest, auf dem Monte d’Oro in San Dorligo an der Grenze zu Slowenien, erstreckt sich das Reich von Vitjan Sancin und seinem Sohn Devan. Auf dem »Goldberg« zaubern sie wunderbare Weine und ausgezeichnetes Olivenöl in Flaschen. Oft sind sie auf der Suche nach alten autochthonen Weinpflanzen und Olivenbäumen des Karsts.


Als autochthon bezeichnet man Sorten, die nahezu ausschließlich in einem bestimmten Gebiet durch natürliche Kreuzung oder Mutation entstanden sind und dort auf eine relativ lange Geschichte zurückblicken können. In ihrer langen Entwicklungszeit haben sie sich gut auf die Standortverhältnisse eingestellt und erbringen meist nur bei diesen Bedingungen ihre höchste Qualitätsleistung. Heute werden autochthone Reben verstärkt geschätzt und zwar als Ressourcen einer Region und Basis für Produkte, die das Terroir unverwechselbar widerspiegeln.


Da das Wissen über diese selten gewordenen Pflanzen oft schon in Vergessenheit geraten ist, brauchten die Sancins viel Zeit, diese Pflanzen aufzufinden und zu studieren. Von der Aufzucht der ersten Pflanzen über die richtige Verarbeitung bis hin zum fertigen Produkt vergingen viele Jahre. Aber man muss sagen, es lohnt sich. Die Produkte sind einzigartig – und das schmeckt man auch.


Der Glera zum Beispiel ist eine dieser autochthonen Weinsorten, die von den Sancins wieder im Karst angepflanzt wurden. Er wird sowohl als Weißwein als auch als Schaumwein ausgebaut. Mit Erfolg: Der Glera Spumante ist jedes Jahr ausverkauft.


Auch bei den Oliven setzen die Sancins auf autochthone Sorten, wie Bianchera oder Buga, die einen eigenständigen, aromatischen Geschmack besitzen.


Am Freitag, 17. April 2015 wird Devan Sancin eine Auswahl seiner Weine und Olivenöle im ROSSO im Rahmen der Festa del Friuli vorstellen und verkosten lassen. Darunter natürlich auch einige rare, autochthone Produkte. Ab Freitag Mittag kann man im ROSSO die Ursprünglichkeit des Friaul bei Devan Sancin schmecken.

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Kommentare: 1
  • #1

    Alisia Priolo (Sonntag, 05 Februar 2017 04:36)


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